Adoptieren Sie eine Katze aus Russland

Kasper

Ein Bericht von Kasper

Liebe ehemalige Pflegemama, liebes Team vom Tierheim, liebe Alle,

ich melde mich heute aus meinem neuen Zuhause in Berlin, in dem ich nun seit Ende Mai 2019 lebe. Alle haben sich Sorgen gemacht aber ich habe die lange Reise aus Russland gut überstanden!

Als die Tür des Transporters das erste Mal aufging und meine neue Mutti mich gesehenhat saß ich ganz ruhig außerhalb des Körbchens in meiner Transportbox (ich weiß ja wie man Leute becirct). Auf dem Weg in mein neues Heim habe ich dann ein paar Mal gemaunzt aber ich war so müde, dass ich mich dann in der Transportbox lieber hingelegt habe, ich musste ja Kräfte sammeln denn als ich das nächste Mal raus durfte war ich in meinem neuen Zuhause. Ich hatte erstmal ein Zimmer für mich alleine und habe erstmal alles ganz genau angeschaut und beschnüffelt, bin überall rauf, runter und zwischendurch. Meine neue Mutti war ganz begeistert von meinem Mut und hat mich viel gelobt und gestreichelt – das war schön und ich habe gleich gekuschelt undgeschnurrt.

Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück aber dann kamen plötzlich 2 so komische Riesenplüschkugeln (meine neuen Schwestern Freya und Lykke) rein – da habe ich mich ganz schön erschrocken und gefaucht und geknurrt. Aber die waren gar nicht böse und so habe ich dann mit der Inspektion meines neuen Reiches begonnen. Das ist wirklich toll – so viel Platz zum rennen und spielen und schlafen und eine Terrasse von der ich Vögelchen und Menschen beobachten kann! Nur um die Plüschis habe ich in den ersten Tagen einen Bogen gemacht. Die fanden das wohl auch nicht so toll, dass ich jetzt auch hier wohne aber nach ein paar Tagen habe ich mir schon Nasenküsschen mit meiner neuen großen Schwester Freya gegeben und mittlerweile legen wir morgens immer eine kleine Spielrunde ein und spielen fangen. Und wenn sie keine Lust mehr hat dann ziehe ich so eine kleine Plüschmaus an der Schnur hervor und sag Mutti, dass ich noch etwas spielen möchte – das klappt gut! Hier gibt es sowieso tolles Spielzeug – ich fange immer diese kleinen Stofftiere und ertränke sie im Wassernapf (die sollen gleich wissen wer hier der Boss ist!) oder jage Tischtennisbälle durch die Wohnung. Auf dem Boden liegt auch so eine komische Schiene mit einem Ball drin – das habe ich noch nicht so ganz kapiert – da muss ich Freya noch mal fragen. Meine andere Schwester Lykke konnte ich nicht ganz so schnell um die Pfote wickeln – aber ihr Fauchen wurde seltener und leiser und vorgestern durfte ich Ihr Näschen beschnuffeln ohne dass sie gefaucht hat!!

Die Menschen hier habe ich im Sturm erobert – ich schmuse alle fleißig durch und schlafe gerne mit im Bett neben und auf meinen neuen Eltern. Ich habe die auch schon recht gut erzogen – so wird mir immer brav der Wasserhahn aufgedreht, wenn ich ins Waschbecken springe, damit ich trinken kann. Und das Essen steht auch immer pünktlich bereit! Nur einmal haben die mich wieder in diese doofe Kiste gepackt – da habe ich laut gemeckert – hat aber nicht geholfen. Als ich raus durfte war ich auf einem Tisch und ein Mann hat mich gestreichelt während ein anderer mich untersucht hat – das war etwas merkwürdig aber gar nicht schlimm. Mama hat sich sehr gefreut, dass mein Blutdruck und die Blutwerte gut sind – nur meine Zähnchen müssen bald mal gemacht werden – aber das schaffe ich auch! Lieben Dank an euch alle, die das möglich gemacht haben!!!

Mit einem fröhlichen „Schnurr“ aus Berlin grüßt euch euer Kasper

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